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Günther Tex Bickert
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Kapitalismus-Kritik
Hans Christoph Binswanger war Doktorvater von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann - doch von Kapitalismus pur hält der emeritierte Professor nichts: Im Interview spricht er über Wachstumswahn, drohende Öko-Katastrophen und die Frage, wie sich Finanzkrisen verhindern lassen
IAB Studie zu Arbeitslosen
Als motiviert und arbeitswillig schätzen sich die meisten Hartz-IV-Empfänger ein. Eine Studie zeigt: Die Arbeitslosen kümmern sich um ihre Kinder, pflegen Angehörige oder bilden sich fort. Wer auf Jobsuche ist, hat allerdings wenig Chancen. Auch eine härtere Gangart würde daran nichts ändern
Expertise belegt: Der Lohnabstand ist gewahrt
Wer in Deutschland Vollzeit arbeitet, hat mehr als der, der nicht arbeitet. Dies geht aus einer heute vom Paritätischen Wohlfahrtsverband vorgestellten Expertise hervor. Der Verband fordert zu einem seriösen Umgang mit Zahlen und zur Versachlichung der Diskussion um die Lohnabstandsproblematik auf.
Als völlig haltlos und an der Grenze zur bewussten Täuschung kritisiert der Paritätische die Behauptung, dass der Lohnabstand zwischen Hartz IV und Erwerbstätigen in untersten Lohngruppen nicht...
Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Empfänger von Leistungen aus der Grundsicherung ergreifen vielfältige Aktivitäten, um Arbeit zu finden. Auch auf eigene Initiative. Damit widersprechen sie dem in Teilen der Öffentlichkeit präsenten Bild des passiven Hilfebedürftigen. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass viele Bemühungen um eine reguläre Beschäftigung ins Leere laufen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Basis der Untersuchung sind jährlich wiederholte...
Hartz IV - eine angenehme Variante?
Ist Hartz IV eine "angenehme Variante" des Lebens? Das behauptet Hessens Ministerpräsident Koch - und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs. Die These des CDU-Politikers: Jedes Sozialsystem braucht ein Element der Abschreckung.
Kein Geld für private Vorsorge
Niedriglöhne und private Altersvorsorge - beides passt laut Deutscher Rentenversicherung nicht zusammen. Präsident Herbert Rische warnt deshalb vor einer Überlastung der Sozialsysteme. Sein Vorschlag: höhere Gehälter für die Beschäftigten.
Westerwelles verführerisches Steuer-Märchen
Die Idee klingt verlockend. Senkt die Regierung die Steuern, boomt die Wirtschaft und der Staat hat doch mehr Geld. Die Geschichte von der Steuerreform, die sich quasi selbst finanziert, erzählt die FDP seit langem - und neuerdings auch die CSU. Aber stimmt sie überhaupt?
Klagerekord am Berliner Sozialgericht
Sozialrichter fordern Gesetzesänderungen, um Klagen zu vermeiden. Die Sozialgerichte sehen vor allem bei der Erstattung von Mietkosten ein Problem.Für die Angemessenheit von Heizkosten bräuchten die Gerichte "konkrete Anhaltspunkte". Heizkosten seien nämlich von verschiedenen Faktoren abhängig, wie der Isolierung der Wohnung und Fenster sowie der Heizform. Eine Bankkontenabfrage wurde 2009 in etwa 2700 Fällen durchgeführt. Gisela Piltz (MdB-FDP): "ein weiterer Schritt zum Schnüffelstaat".
Die Reaktion
Auf das Vorhaben der Bundesregierung, für alle Zeiten auszuschließen die Renten und damit auch den an den Rentenwert gekoppelten Hartz-IV-Regelsatz zu kürzen, melden sich die "Experten" zu Wort:
Diese Optionen sollen offengehalten werden.
Die Reaktion war zu erwarten und ist dennoch mutig. Der Beitrag der Wirtschaftsexperten zur Finanzkrise wurde noch nicht aufgearbeitet - so bleibt fraglich ob diese wie in der Vergangenheit ein offenes Ohr finden werden.
trotz tickender Hartz-IV-Bombe
Eine Kürzung des Regelsatzes ist nach Angaben des Bundessozialministeriums so gut wie ausgeschlossen. Der Satz orientiert sich am Rentenwert. Bundessozialminister Olaf Scholz (SPD) will bekanntlich pünktlich zur Bundestagswahl Rentenkürzungen für alle Zeit gesetzlich ausschließen. „Man wird die Gruppe der Regelsatzempfänger davon nicht ausnehmen”, so eine Sprecherin seines Ministeriums
Die Autobranche hat für den deutschen Arbeitsmarkt eine weit geringere Bedeutung als bislang angenommen. Die Behauptung, jeder siebte Arbeitsplatz hänge von der Autobranche ab, beruht nach Capital-Informationen auf einem simplen Rechentrick des Verbands der Automobilindustrie.
Die Behauptung, jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland sei an die Automobilindustrie geknüpft, beruht nach Capital-Recherchen auf einem simplen Rechentrick des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Der VDA geht...
Paritätischer legt Ersten Regionalen Armutsatlas für die Bundesrepublik vor
Die Bundesrepublik Deutschland ist hinsichtlich der Armutsentwicklung ein zutiefst zerrissenes Land. Ganze Regionen drohen in einen Teufelskreis der Verarmung zu geraten. Dies geht aus dem "Ersten Armutsatlas für Regionen in Deutschland" hervor, den der Paritätische Wohlfahrtsverband in Berlin vorstellte.
Artikel in der FR-online von Thomas Kröter
Es gibt keinen Linksruck in Deutschland. Was es gibt, besser: gegeben hat, ist eine Verschiebung des Koordinatensystems der politisch, publizistisch und ökonomisch tragenden Schichten dieses Landes nach rechts, wenn man denn in den Kategorien der politischen Gesäßgeografie bleiben möchte.
Reale und virtuelle Strukturen mit dynamischen websites (web 2.0)
Im Gegensatz zum bestehendem Internetangebot aus statischen Seiten und maillinglisten werden nicht einfach Informationen online dargestellt (web 1.0) - nur in eine Richtung ohne Rückkanal, sondern jeder kann interaktiv ohne Zeitverzögerung, simultan mitwirken, durch Schreiben eigener Beiträge, durch Kommentare, Anfragen und Bewertungen.
Paritätischer legt Ersten Regionalen Armutsatlas für die Bundesrepublik vor
Die Bundesrepublik Deutschland ist hinsichtlich der Armutsentwicklung ein zutiefst zerrissenes Land. Ganze Regionen drohen in einen Teufelskreis der Verarmung zu geraten. Dies geht aus dem "Ersten Armutsatlas für Regionen in Deutschland" hervor, den der Paritätische Wohlfahrtsverband in Berlin vorstellte.
Kapitalismus-Kritik
Hans Christoph Binswanger war Doktorvater von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann - doch von Kapitalismus pur hält der emeritierte Professor nichts: Im Interview spricht er über Wachstumswahn, drohende Öko-Katastrophen und die Frage, wie sich Finanzkrisen verhindern lassen
Begründung des Aktionsplans 2006/07 des ver.di-Erwerbslosenausschusses Köln - von Tex Bickert
Mit dem Verlust des Arbeitsplatzes verlieren die nun Erwerbslosen den Kontakt und die Kommunikations-möglichkeiten mit Arbeits- und Gewerkschaftskollegen. Auch Bekannt- und Freundschaften, häufig an den Besitz eines Arbeitsplatzes gekoppelt, lösen sich auf; keine gleichen Interessen mehr, kein Gesprächsstoff, ungleiche materielle Basis.
Kölner Stadt-Anzeiger 13.11.2006
Wer zum 1. Januar den neuen Köln-Pass haben will, sollte ihn jetzt in den Außenstellen des Sozialamtes und in den Bürgerzentren beantragen, so die Stadtverwaltung. Ein Antragsformular gibt es auch im Internet.
IAB Studie zu Arbeitslosen
Als motiviert und arbeitswillig schätzen sich die meisten Hartz-IV-Empfänger ein. Eine Studie zeigt: Die Arbeitslosen kümmern sich um ihre Kinder, pflegen Angehörige oder bilden sich fort. Wer auf Jobsuche ist, hat allerdings wenig Chancen. Auch eine härtere Gangart würde daran nichts ändern
zur Person
Joseph E. Stiglitz (geb. 1943) zählt zu den großen Ökonomen der Gegenwart. Er lehrt an der New Yorker Columbia-Universität. Er war Wirtschaftsberater von US-Präsident Clinton. Von 1997 bis 2000 arbeitete Stiglitz als Chefökonom der Weltbank. Sein Spezialgebiet ist die Theorie des Marktversagens. Für die Analyse von Märkten mit ungleicher Verteilung von Informationen erhielt er im Jahr 2001 den Wirtschaftsnobelpreis. Im Pantheon-Verlag erschien sein Buch: „Die wahren Kosten des...
Die Experten der Bertelsmann-Stiftung sind in der deutschen Politik allgegenwärtig: Von den Kommunen bis zum Kanzleramt, von den Hochschulen bis zur Sozialhilfe. - Ist Hartz IV also eigentlich ein Bertelsmann-Projekt? - Von Harald Schumann
Die Bertelsmann-Stiftung, behaupten (...) Kritiker wie der frühere SPD-Politiker Albrecht Müller, sei „ein Staat im Staate“, der sich „wie ein gefährlicherKrake“ ausbreite und „die neoliberale Ideologie in die Gesellschaft“ transportiere.
von Franz ALT im Kölner-Stadt-Anzeiger vom 18.11.2006
Der Autor Franz Alt erläutert seinen „Fluchtweg aus dem Treibhaus“ und fordert einen 100-prozentigen Umstieg.
Die humanste Vision für ein gutes 21. Jahrhundert heißt alternative Energieversorgung. Wir können es schaffen, in den nächsten 40 Jahren zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umzusteigen. Wir brauchen kein Öl aus Arabien, kein Gas aus Sibirien, kein Uran aus Australien. Wir haben alle Energieträger, die wir brauchen, direkt vor der Haustüre: Sonne, Wind, Wasserkraft,...
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